AKTUELL


Liebe Besucherinnen und Besucher,

das Museum ist am Mittwoch, Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr für Sie geöffnet.

Ihr Team des Medizinhistorischen Museums

Gezeichnete Abbildung aus einem lehrbuch: Ein Masseur behandelt einen liegenden Patienten
Physiotherapie - ein umkämpftes Berufsfeld
Vortrag von Pierre Pfütsch am 10. Juli 2024

Vortragsprogramm Schnittstellen

Geschichte, Ethik und Museologie der Medizin

April 2024 – Juli 2024 | mittwochs | 18:00 – 19:30 Uhr | Fritz-Schumacher-Hörsaal | Eintritt frei

Die Vortragsreihe des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin greift aktuelle Themen aus der Forschung in den Bereichen Geschichte, Ethik und Museologie der Medizin auf. Die Veranstaltungen starten mittwochs um 18 Uhr im Fritz-Schumacher-Hörsaal (N30).

Vor der Veranstaltung ist ab 17 Uhr der kostenfreie Besuch des Museums möglich.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Titelseite der Handreichung mit einem historischen Foto aus dem Rassenbiologischen Institut der Universität Hamburg
Neu erschienen:
Handreichung für Schulen und Bildungseinrichtungen

Neue Handreichung für Schulklassen: "Medizin im Nationalsozialismus"

Die Publikation „Medizin im Nationalsozialismus“ ist als zweiter Teil der „Unterrichtsmaterialien zur Medizin- und Sozialgeschichte Hamburgs" im Februar 2024 erschienen. Wie der 2020 publizierte erste Teil „Seuchen und Gesundheit“ ist auch diese Veröffentlichung in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung , der Körber-Stiftung und dem Fachverband Geschichte und Politik Hamburg entstanden.

Das Heft regt an, sich mit der Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus zu befassen: mit der »rassenbiologisch« begründeten Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen, mit Krankenmorden und Menschenversuchen. Mit der Vertreibung jüdischer Ärzte. Und mit den auch von Wissenschaftlern verbreiteten Ideologien, die millionenfach verübte Morde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Vertreibungen und Verstümmelungen rechtfertigen sollten.

Programme für die Verknüpfung mit einem Museumsbesuch (buchbar über den Museumsdienst Hamburg) finden Sie hier

Cover Tagungsband
Neu erschienener Tagungsband
Zur Geschichte der NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation

Tagungsband: Umgang mit der Geschichte der NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation erschienen

Der neue Band präsentiert Forschungsergebnisse, die auf der Frühjahrstagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen “Euthanasie” und Zwangssterilisation vorgestellt wurden. Die Tagung fand im Juni 2022 in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und im Medizinhistorischen Museum Hamburg statt. An beiden Standorten gibt es Lern- und Gedenkorte für die Opfer der NS-“Euthanasie” und Zwangssterilisation. Beide Orte sind Ausdruck für einen „Umgang mit der Geschichte“, der Forschen, Lernen und Gedenken als Teil der Verantwortung in Gegenwart und Zukunft sieht.

Neben zahlreichen Beiträgen zum aktuellen Stand der historischen Aufarbeitung, Erinnerungskultur und Gedenkarbeit in Bezug auf die NS-"Euthanasie" legt der von Rebecca Schwoch herausgegebene Band einen besonderen Schwerpunkt auf die Rolle der Hamburgischen Universitätpsychiatrie im Nationalsozialismus.

Zu erwerben ist der Band beim Psychiatrie Verlag und während der Öffnungszeiten im Medizinhistorischen Museum.

Akten der Staatskrankenanstalt Friedrichsberg
Foto: Monika Ankele

Eppendorfer Gedenken
Verantwortung der Wissenschaft

Gedenkveranstaltung zur Hamburger Universitätspsychiatrie im Nationalsozialismus

Freitag, 26. Januar 2024, 13 Uhr | Hörsaal Fritz Schumacher Haus (N30)

Sehr herzlich lädt Sie die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE zu ihrer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Medizin im Nationalsozialismus ein. Das Symposium mit dem Titel „Eppendorfer Gedenken – Verantwortung der Wissenschaft“ beginnt am 26.1.2024 um 13 Uhr im Hörsaal des Medizinhistorischen Museums Hamburg (UKE, Geb. N30) mit einer Begrüßung durch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und die Dekanin der Medizinischen Fakultät.

Wir freuen uns besonders darüber, dass Antje Kosemund eine Ansprache halten wird. Ein Vortrag von Michael Wunder analysiert die Konsequenzen aus der Geschichte der Krankenmorde für die Gegenwart. Die Ärztin Leonora Frank berichtet auf der Basis historischer Krankenakten über den Alltag in der Psychiatrie Anfang der 1940er Jahre. Im Anschluss werden Sie Gelegenheit haben, den Lernort zu den NS-Medizinverbrechen im Museum zu besuchen.

Um eine Anmeldung wird gebeten: Kersten Annette Wübben (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie)

Das vollständige Programm finden Sie hier .

Schülerinnengruppe mit Guide im Sektionssaal des Museums
Von Cholera bis Corona
Auf den Spuren der Medizingeschichte

Handreichung für Schulklassen: "Seuchen und Gesundheit"

Gemeinsam mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung haben wir eine Handreichung für Schulklassen ab Stufe 10 entwickelt. Die Broschüre bietet Materialien für das fächerübergreifende Arbeiten: von der Entstehung der modernen Krankenhäuser über die Verbesserung der Wohnverhältnisse zu den großen Seuchen, unter denen Generationen von Hamburger:innen litten.

Maßgeschneiderte Programme für die Verknüpfung mit einem Museumsbesuch (buchbar über den Museumsdienst Hamburg) finden Sie hier

rotes Plakat mit Aufschrift Pandemie

Pandemie. Rückblicke in die Gegenwart

Gruppenführungen hier buchbar!

„Wann ist es vorbei?“ war zu Beginn eine oft gestellte Frage. Mit ihr verband sich das Vertrauen, die moderne Medizin werde die Corona-Krise in den Griff bekommen. Kinder hängten bunte Regenbogen-Bilder in die Fenster, das Symbol des guten Ausgangs verheerender Katastrophen. Schon die Überlebenden don Pest prägten ihn auf Erinnerungsmedaillen.
Die Ausstellung stellt aktuelle Maßnahmen und Konzepte in den Kontext ihrer Geschichte. Denn auch bei Pest, Cholera und Spanischer Grippe bemühten sich Menschen, von der vorangegangenen Pandemien zu lernen.

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Themenheft der Bundeszentrale für politische Bildung
Jetzt neu
Materialien für den Unterricht

Aus Seuchen lernen? Themenblätter für die Schule

Die größten Krisen in der Geschichte sind neben Kriegen stets Seuchen gewesen. Sie sind dabei nicht "nur" ein Stresstest für das Gesundheitssystem einer Gesellschaft, sie bringen auch Ungleichheit und gesellschaftliche Schieflagen zum Vorschein. Die Ungewissheit über Herkunft und Verbreitungswege bringt außerdem oft die Stigmatisierung bestimmter sozialer Gruppen mit sich, die als Sündenböcke gebrandmarkt werden.

Die neuen Themenblätter "Aus Seuchen lernen" der Bundeszentrale für politische Bildung bieten ab sofort Lehrkräften und Schüler/innen die Möglichkeit, das Thema im Unterricht zu behandeln. Die Autoren Philipp Osten und Malte Thießen geben eine ausführliche Einführung ins Thema sowie methodische Hinweise zum Einsatz der Arbeitsblätter im Unterricht. Die gedruckte Ausgabe enthält zusätzlich den Spicker "Alles eine Verschwörung?" zum Heraustrennen.

Weitere Infos, Bestellmöglichkeiten und die Broschüre als pdf finden Sie hier!

Von Cholera bis Corona: ein Rundgang durch die Geschichte

Erleben Sie hier einen Streifzug durch die Hamburger Seuchengeschichte mit Museumsdirektor Philipp Osten

Masken mit Klammern an einer Wäscheleine befestigt
Corona Journal
Seuchengeschichte in Objekten

Corona Journal

Die Corona-Epidemie bestimmt derzeit das öffentliche Leben. Infektionskrankheiten und ihre Bekämpfung brachten auch in vergangenen Zeiten gravierende Einschnitte für die Menschen mit sich. In unserem "Corona Journal" stellen wir Ihnen regelmäßig Objekte und Inhalte unserer Sammlung und Ausstellung vor.
Anhand ausgewählter Exponate erzählen wir die Geschichte der großen Seuchen, die unsere Stadt seit dem 18. Jahrhundert heimsuchten.

Mehr...

Die kompletten Beiträge des Corona Journals als Begleitheft finden Sie hier...

Wissen vom Frosch: Der Stoffwechsel im Versuchsaufbau

Rahel Liebeschütz-Plaut (1894-1993) gehörte zu den ersten Ärztinnen am UKE. Am Physiologischen Institut forschte sie seit 1919 u.a. zum Stoffwechsel. Für ihre Untersuchungen konstruierte sie einen Respirationsapparat. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Doris Fischer-Radizi und Johann Fischer sind der Sache auf die Spur gegangen und haben den Versuch kurzerhand nachgebaut. Mehr im Video!

Reportagen & Berichte

Pandemieausstellung

Pandemie. Rückblicke in die Gegenwart

Pest, Cholera, Spanische Grippe, Corona: Das Medizinhistorische Museum Hamburg auf dem UKE-Gelände zeigt in einer sehenswerten Ausstellung, wie Seuchen Geschichte schreiben und die Gegenwart prägen.

Zum Beitrag | UKE Life

Krankenschwestern und Ärzte vor historischen Krankenhauspavillons
Lupe zum Vergrößern des Bildes
Altes geht, Neues entsteht

Ein Blick zurück: Die Geschichte der Pavillons O53 und O55

Historisches Gebäude-Ensemble weicht für Klinik-Neubau

Für den Neubau der Martini-Klinik müssen zwei historische Pavillons auf dem Gelände des Universitätsklinikums weichen. Sie gehören zu den ersten Gebäuden des 1889 eröffneten Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf. Gemeinsam mit dem früheren UKE-Mitarbeiter Klaus Pinker hat Prof. Dr. Adolf-Friedrich Holstein, langjähriger Leiter des Freundes- und Förderkreises die Vergangenheit der nun vor dem Abriss stehenden Gebäude recherchiert. Mehr...

Führungen, Angebote für Kinder und Jugendliche, Vermietung

Lern- und Gedenkort "Medizin im NS"

Die Dauerausstellung informiert über medizinische Verbrechen im Nationalsozialismus und erinnert an die Opfer der "Euthanasie"-Morde.


Führungsangebote

Hier finden Sie unser Programm für Führungen durch die Dauer- und Sonderausstellungen des Museums!


Angebote für Schüler:innen

Für Schülerinnen und Schüler bieten wir spezielle Gruppenangebote an!


Raumvermietung

Sie planen einen Vortrag, eine Feier oder Veranstaltung? Wir bieten die passenden Räume im Museum!